Nur 50 % der tschechischen Frauen haben Erfahrung mit dem Investieren. Häufiger widmen sich ihm Männer, die zugleich mutigere und aktivere Investoren sind

Nur 50 % der tschechischen Frauen haben Erfahrung mit dem Investieren. Häufiger widmen sich ihm Männer, die zugleich mutigere und aktivere Investoren sind

Während 70 % der tschechischen Männer Erfahrung mit dem Investieren haben, handelt es sich bei den Frauen nur um die Hälfte der Bevölkerung. Männer gehen Investitionen aktiver an und sind in der Aussicht auf höheren Gewinn bereit, ein größeres Risiko einzugehen. Frauen bevorzugen dagegen sicherere Investitionen und suchen häufiger den Rat von Finanzberatern. Das geht aus der Umfrage Wie investieren die Tschechen? hervor, die die Investitionsplattform InvestBay über die Plattform Instant Research erstellen ließ.

In einer Zeit, in der die Zentralbank den Leitzins senkt, steigt die Nachfrage nach Anlagewerten. Der Zugang zu ihnen und ihre Verwaltung unterscheiden sich bei Männern und Frauen in vielerlei Hinsicht, zugleich finden wir aber auch Einstellungen, die beide Geschlechter in dieser Hinsicht verbinden. Dazu gehört die gemeinsame Sicht auf Immobilien. Diese bezeichneten mehr als 60 % der Frauen und Männer als eher sichere und attraktive Investitionen.

„Von allen angebotenen Anlageformen bewerteten die Tschechen gerade Immobilien hinsichtlich Sicherheit und Attraktivität mit dem höchsten Punktwert. Dennoch sehen sie ebenso ein Problem darin, dass sie für diese Investitionen nicht genügend eigene Finanzmittel haben – es handelt sich um eine Barriere, die für 72 % der Befragten limitierend ist,“ kommentiert der Gründer und CEO der Investitionsplattform InvestBay Daniel Rajnoch.

Risiko bringt Gewinn? Frauen sehen das anders als Männer. Unterschiede gibt es auch in den Vorstellungen über das Anlageportfolio
Einmal im Monat investiert etwa ein Drittel der Männer und ein Fünftel der Frauen in der Tschechischen Republik. Als eher unattraktive und gefährliche Investition bezeichneten Frauen und Männer übereinstimmend Kryptowährungen. Während Männer durchaus auch ein Risiko eingehen, wenn ein größeres Risiko die Wahrscheinlichkeit einer höheren Rendite mit sich bringt (20,7 % der Männer vs. 7,5 % der Frauen), entscheiden sich die Damen in mehreren Fällen für eine niedrigere Rendite mit geringerem Risiko (37,9 % der Frauen vs. 25,1 % der Männer).

Über 40 % der befragten Frauen gaben außerdem an, dass sie zum Investieren die Dienste eines Finanzberaters benötigen, bei den Männern waren es fast 10 % weniger. Damit hängt die Frage nach einem richtig zusammengestellten Anlageportfolio zusammen: 36 % der Männer glauben zu wissen, wie ein angemessen diversifiziertes Portfolio aussehen sollte. Frauen glauben das nur in 22 % der Fälle.

Mikroinvestitionen sind eine Chance für jeden. Unabhängig vom Informations- oder Finanz
kapital

Aus der Umfrage geht auch hervor, dass Frauen im Vergleich zu Männern ein Mangel an Informationen und die Angst vor dem Verlust von Geld am Investieren hindert. In einem solchen Fall können sogenannte Mikroinvestitionen die ideale Lösung sein. „Mikroinvestitionen ermöglichen es auch Kleinanlegern, freie Mittel sicher und vorteilhaft zu vermehren. Sie bieten Stabilität und Zugänglichkeit ohne die Notwendigkeit großer finanzieller Einlagen. Investoren können mit Beträgen in der Größenordnung von Tausenden Kronen beginnen und ihren Anteil schrittweise erhöhen,“ erklärt Daniel Rajnoch.

Die ideale Variante sind dann Mikroinvestitionen in Immobilien. Im Vergleich zu Aktien oder Kryptowährungen schwankt der Wert von Immobilien im Laufe der Zeit nicht so stark und ist widerstandsfähiger gegenüber kurzfristigen heftigen Schwankungen an den Märkten. „Natürlich gilt das nicht für alle Immobilien. Man muss Faktoren wie zum Beispiel die Lage, das Nutzungspotenzial oder die anschließende Verwaltung des Objekts berücksichtigen und die richtige Kombination dieser Faktoren auswählen. Neben der Steigerung des Kapitalwerts von Immobilien ist jedoch auch das Mieteinkommen selbst ein Vorteil. Außerdem erfordern Mikroinvestitionen in Immobilien keine besondere Fachkenntnis, kein besonderes Wissen und keine Notwendigkeit, ihnen übermäßig viel Zeit zu widmen,“ schließt Rajnoch ab.

Anm.: Die Datenerhebung wurde im April 2024 an einer repräsentativen Stichprobe von 1534 Einwohnern der Tschechischen Republik durchgeführt.

Wow, das ist so ein toller Artikel, dass ich ihn gleich teilen muss.

Wohin mit InvestBay investieren?

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