
Anleihen sind keine langweilige Klassik, sie sind so etwas wie eine Schweizer Uhr unter den Investitionen. Sie wissen genau, wann und wie viel Geld bei Ihnen eingeht. Wenn Sie stabile Renditen, einen ruhigen Schlaf und klare Spielregeln suchen, öffnet Ihnen dieser Artikel die Tür zu einer Welt, in der Geld leise – aber zuverlässig – arbeitet.
Was ist eine Anleihe und wie funktioniert sie?
Eine Anleihe ist im Grunde ein Kredit, nur in umgekehrter Richtung – ein Staat, ein Unternehmen oder etwa eine Stadt leiht sich Geld von Ihnen, nicht Sie von ihm. Wenn Sie eine Anleihe kaufen, geben Sie dem jeweiligen Akteur (dem sogenannten Emittenten) für eine bestimmte Zeit Geld. Er verspricht Ihnen dafür, es Ihnen zum festgelegten Zeitpunkt zurückzuzahlen – und legt obendrein noch Zinsen drauf. Das nennen wir den Ertrag aus der Anleihe.
Eine Investition in Anleihen gilt deshalb häufig als ruhigerer und besser vorhersehbarer Weg, das eigene Geld zu vermehren.
Damit Sie sich im Thema leicht zurechtfinden, hier vier grundlegende Begriffe, auf die Sie ganz sicher stoßen werden:
- Emittent – derjenige, der die Anleihe ausgibt. Das kann ein Staat (Staatsanleihen), eine Stadt, aber auch ein großes Unternehmen sein (Unternehmens- oder Investmentanleihen).
- Nennwert – der Betrag, den Ihnen der Emittent am Ende der Laufzeit zurückzahlt. Am häufigsten sind es 1 000 Kč oder 100 EUR je Anleihe.
- Kupon – der Zins, den Ihnen der Emittent regelmäßig auszahlt. Üblicherweise jedes Jahr, manchmal auch häufiger. Die Höhe des Kupons beeinflusst, wie attraktiv eine Anleihe ist.
- Laufzeit – der Zeitraum, für den sich der Emittent das Geld leiht. Das können etwa 3, 5 oder auch 10 Jahre sein. Nach deren Ablauf zahlt er Ihnen den Nennwert zurück.
Anleihen sind also ein verständliches und zugängliches Instrument für jeden, der seine Finanzen ohne unnötigen Stress vermehren möchte.
Welche Arten von Anleihen gibt es?
Vielleicht überrascht es Sie, wie viele Arten von Anleihen es gibt – und wie unterschiedlich sie sein können. Die Wahl des richtigen Typs hängt vor allem davon ab,
- wie viel Sie verdienen möchten,
- wie viel Sie zu riskieren bereit sind und
- wie lange Sie Ihr Geld „beiseitelegen“ können.
Werfen wir einen Blick auf die häufigsten Typen.
Staats- und Unternehmensanleihen
Staatsanleihen werden von der Regierung ausgegeben und zählen zu den sichersten Investitionen überhaupt. Wenn Sie also Stabilität und einen ruhigen Schlaf suchen, können sie die ideale Wahl sein.
Umgekehrt werden Unternehmensanleihen von Firmen ausgegeben, und da sie ein höheres Risiko mit sich bringen (etwa dass das Unternehmen insolvent wird), bieten sie eine höhere Rendite.
In der Regel gilt:
- Staatsanleihen = niedrigere Rendite, höhere Sicherheit.
- Unternehmensanleihen = höhere Rendite, geringere Sicherheit.
Inflationsanleihen
Eine besondere Kategorie sind Inflationsanleihen. Sie passen die Höhe der Rendite an die jeweilige Inflation an – sie schützen also den realen Wert Ihres Geldes. In Zeiten hoher Inflation sind sie deshalb sehr gefragt.
Kurzfristige vs. langfristige Anleihen
Unterschiede finden sich auch in der Laufzeit: Kurzfristige Anleihen (z. B. über 1 bis 3 Jahre) eignen sich, wenn Sie Ihr Geld nicht lange binden möchten. Langfristige Anleihen (5 Jahre und mehr) bieten oft höhere Zinsen, aber natürlich auch größere Unsicherheit darüber, was sich bis dahin am Markt verändert.
Anleihen nach Ertrag
Und schließlich – was den Ertrag selbst betrifft, stoßen Sie auf:
- Anleihen mit festem Ertrag – Sie wissen genau, wie viel Sie jedes Jahr erhalten,
- mit variablem Ertrag – die Höhe des Zinses ändert sich entsprechend den Marktbedingungen,
- mit Nullertrag (sogenannte Diskontanleihen) – sie zahlen keinen Zins aus, aber Sie kaufen sie zu einem niedrigeren Preis und am Ende zahlen sie Ihnen den vollen Nennwert zurück.
Der Ertrag aus einer Anleihe: Worauf kommt es wirklich an?
Wenn von einer Investition in Anleihen die Rede ist, ist das Erste, was die meisten Menschen interessiert, die Rendite. Wie viel „wirft das eigentlich ab“? Doch der Ertrag aus einer Anleihe hängt nicht nur von der Höhe des Zinses ab – ihn beeinflussen weit mehr Faktoren. Gehen wir sie durch.
Was beeinflusst den Ertrag einer Anleihe?
Das grundlegende Element ist der Kupon – also der regelmäßige Betrag, den Ihnen der Emittent (z. B. Staat oder Unternehmen) auszahlt. Daneben spielen aber auch die Laufzeit, die aktuellen Zinssätze am Markt, die Inflation oder etwa die Frage eine Rolle, wie vertrauenswürdig der Emittent ist.
Je höher das Risiko (z. B. ein weniger bekanntes Unternehmen), desto höher die Rendite als Ausgleich. Und umgekehrt.
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Wie berechnet man den Ertrag aus einer Anleihe?
Beispiel: Sie kaufen eine Anleihe mit einem Nennwert von 10 000 Kč und einem jährlichen Kupon von 5 %. Jedes Jahr erhalten Sie somit 500 Kč. Halten Sie sie 5 Jahre lang, verdienen Sie insgesamt 2 500 Kč – und am Ende erhalten Sie Ihre 10 000 Kč zurück.
Der Ertrag aus der Anleihe ist in diesem Fall klar und vorhersehbar.
Und was, wenn Sie den Ertrag mit anderen Anlageformen vergleichen möchten?
Im Vergleich zu Aktien sind Anleihen stabiler – aber auch weniger ertragreich.
Bei Immobilieninvestitionen ist die Lage komplizierter: Dort ist die Rendite eine Kombination aus Mieteinnahmen und Wertzuwachs der Immobilie. Bei InvestBay können Sie die konkrete Rendite mithilfe unseres Investitionsrechners leicht berechnen und entscheiden, was für Sie mehr Sinn ergibt.
Anleihen sind keine schlechte Wahl – man muss nur genau wissen, was man von ihnen erwartet. Und wenn Sie Rendite und zugleich keine Sorgen möchten? Investieren Sie mit uns. Bei uns erhalten Sie Erträge sowohl aus der Vermietung als auch aus dem Verkauf der Immobilie und wissen, worauf Sie sich einlassen.
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Warum (nicht) in Anleihen investieren?
Eine Investition in Anleihen ist häufig die erste Station auf dem Weg zur finanziellen Unabhängigkeit – und das ist kein Wunder. Sie bietet Stabilität, Ruhe und klare Spielregeln. Doch wie so oft ist auch diese Sicherheit nicht ohne Haken. Gehen wir durch, wann sich Anleihen lohnen – und wann man sie besser meidet.
Vorteile von Anleihen
Anleihen sind wie eine bequeme Zugfahrt. Sie fliegen nicht wie eine Rakete (Aktien), aber Sie wissen, wann Sie wo ankommen. Sie sind stabil, schwanken weniger und ihr Ertrag ist vorhersehbar – ideal für alle, die in ihrem Portfolio ein ruhiges Element haben möchten. Die regelmäßigen Kuponzahlungen können zudem nicht nur Einsteiger erfreuen.
Anleihen und Risiken, auf die man achten sollte
Auch in einem ruhigen Zug kann etwas schiefgehen. Zu den größten Risiken von Anleihen gehört das sogenannte Kreditrisiko – also dass der Emittent nicht in der Lage ist, zurückzuzahlen. Bei Staatsanleihen ist das wenig wahrscheinlich, bei Unternehmensanleihen müssen Sie jedoch sorgfältig auswählen.
Weiterhin haben wir die Inflation. Sie kann Ihren Ertrag im Laufe der Zeit entwerten, wenn Sie keine Inflationsanleihe haben.
Nicht zuletzt auch die Liquidität – manche Anleihen lassen sich schwerer wieder verkaufen, wenn Sie Bargeld benötigen.
Staatsanleihen: Ja oder nein?
Staatsanleihen sind eine Wette auf Sicherheit. Es ergibt Sinn, in sie zu investieren, wenn Sie für einen Teil Ihres Portfolios Ruhe suchen. Sie sind ideal für konservative Anleger oder als kurzfristiger Schutz vor Inflation (z. B. in Form von Inflationsanleihen).
Wenn Sie hingegen höhere Renditen suchen und Lust haben, ein wenig zu riskieren, werden Sie Staatsanleihen wohl kaum begeistern.
Wie man Anleihen kauft oder Kauf und Verkauf von Anleihen Schritt für Schritt
Wo man Anleihen kauft
- Über die Bank oder einen Wertpapierhändler: Der einfachste Weg, vor allem wenn Sie bereits ein Investitionskonto haben. Banken bieten sowohl Staats- als auch Unternehmensanleihen an, oft mit höheren Gebühren.
- An der Börse: Wenn Sie bereits ein Konto bei einem Wertpapierhändler haben (z. B. Fio, Patria, Degiro), können Sie direkt am Sekundärmarkt handeln. Hier brauchen Sie schon ein wenig Überblick darüber, wie sich der Markt bewegt.
- Über Investmentfonds: Zum Beispiel über Anleihe-fonds. Sie müssen sich nicht um die konkrete Auswahl der Anleihen kümmern – das übernimmt der Fonds für Sie. Nachteilig sind jedoch die Gebühren und die geringere Kontrolle über das Portfolio.
- Vom Emittenten: Zum Beispiel direkt von dem Unternehmen, das die Anleihe ausgibt. Das ist typisch bei kleineren Unternehmensemissionen, oft handelt es sich um ein sogenanntes nicht öffentliches Angebot.
Wie man Anleihen verkauft
- Prüfen Sie, ob ein Verkauf der Anleihe möglich ist: Bei manchen Anleihetypen (insbesondere Unternehmensanleihen) ist ein Verkauf erst nach einer bestimmten Zeit möglich, oder es gibt keinen liquiden Markt – einen Käufer müssen Sie selbst finden.
- Erteilung des Verkaufsauftrags: Über die Handelsplattform Ihres Brokers erteilen Sie den Verkaufsauftrag. Im Falle einer Bank führt Sie ein Berater dadurch.
- Beendigung der Investition und Besteuerung: Erträge aus Anleihen unterliegen der Besteuerung (üblicherweise 15 % Quellensteuer), und wenn Sie vor Fälligkeit verkaufen, kann die Differenz zwischen Kauf- und Verkaufspreis ein Gewinn oder Verlust sein.
Investitionen in Anleihen als Teil des Portfolios
Anleihen eignen sich hervorragend zur Diversifikation des Portfolios. Wenn Sie im Portfolio neben dynamischen Bestandteilen (z. B. Aktien oder Immobilien) auch Anleihen halten, helfen sie, Schwankungen zu glätten und das Gesamtrisiko zu senken.
Wie viel % des Portfolios sollten Anleihen ausmachen? Das hängt von Ihrem Anlegerprofil und Ihrer Anlagestrategie ab.
Ein konservativer Anleger kann 60–80 % in Anleihen halten, während es bei einem dynamischen vielleicht nur 10–20 % sind.
Anleihen vs. Immobilien: Was lohnt sich für Sie mehr?
Investieren können Sie auf unterschiedliche Weise – aber wenn Sie zwischen Anleihen oder Immobilien abwägen, sollten Sie deren wesentliche Unterschiede kennen. Es geht nicht nur um die Höhe der Rendite, sondern auch darum, wie sich die Investition verhält, was genau Sie besitzen und welche Risiken Sie eingehen.
Vergleich von Rentabilität, Risiko und Liquidität
| Kriterium | Anleihen |
Immobilien (Direktinvestition oder Crowd-owning über InvestBay) |
| Rentabilität |
Fix – z. B. 6–10 % pro Jahr |
Nichtlinear – steigt mit dem Preis der Immobilie und dem Ertrag aus der Vermietung |
| Risiko |
Niedrig bis mittel – hängt vom Emittenten und der Besicherung ab |
Mittel – der Preis der Immobilie kann schwanken, aber Sie partizipieren direkt an ihrem Wachstum |
|
Liquidität |
Höher – oft am Sekundärmarkt verkäuflich (sofern dieser existiert) | Niedriger – üblicherweise halten Sie über die Dauer des Projekts |
|
Was besitzen Sie? |
Eine Forderung – Sie sind Gläubiger | Direkt eine Immobilie oder einen Anteil an einer Immobilie – Sie sind (Mit-)Eigentümer |
Für wen sich welche Variante eignet
Anleihen eignen sich für diejenigen, die:
- von Anfang an ein regelmäßiges Einkommen möchten,
- einen festen Ertrag möchten (z. B. 7 % pro Jahr),
- nicht gern Marktschwankungen beobachten,
- verstehen, dass sie in diesem Modell nicht in die Immobilie als Vermögenswert investieren, sondern dem Bauträger Geld leihen – egal ob das Projekt erfolgreich ist oder nicht, sie erhalten den vereinbarten Zins, partizipieren aber nicht am Wertzuwachs der Immobilie.
Immobilieninvestitionen (z. B. Crowd-owning über InvestBay) eignen sich hingegen für Anleger, die:
- an das Wachstum des Immobilienmarktes glauben und direkt daran partizipieren möchten,
- bereit sind, eine geringere Liquidität im Tausch gegen eine höhere potenzielle Rendite zu akzeptieren,
- Miteigentümer sein möchten – nicht Gläubiger,
- verstehen, dass der Ertrag teils regelmäßig (aus Mieten) und teils einmalig (aus der Wertsteigerung) ist.
InvestBay-Tipp: Diversifikation als Schlüssel zum Erfolg
Und jetzt das Wichtigste: Warum sollte man sich entscheiden, wenn man beides haben kann?
Clevere Anleger kombinieren feste Erträge aus Anleihen (Stabilität, Regelmäßigkeit) mit einem Anteil am Wertzuwachs von Immobilien (langfristiges Wachstum, Schutz vor Inflation). Gerade die Diversifikation hilft Ihnen, das Risiko zu streuen – und das Gewinnpotenzial zu maximieren.
Bei InvestBay können Sie über das Crowd-owning in reale Immobilien investieren. Ihre Investition wächst, während der Preis der Immobilie steigt, und zusätzlich erhalten Sie ein regelmäßiges Einkommen aus der Vermietung. Alles transparent, ohne Sorgen mit Mietern oder Instandhaltung.
Wenn Sie an den Immobilienmarkt glauben und einen Anteil am Wertzuwachs von Immobilien haben möchten – investieren Sie direkt in Vermögenswerte, nicht in fremde Versprechen. Wenn es Ihnen um ein festes Einkommen geht, kann eine Unternehmensanleihe eine gute Ergänzung sein – aber niemals ein vollwertiger Ersatz.
Werfen Sie einen Blick auf unser aktuelles Angebot an Immobilien zur Investition.
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Wie Sie mit InvestBay clever (nicht nur) über Immobilien Wert schaffen
InvestBay ist eine tschechische Online-Plattform, die es Ihnen ermöglicht, in Immobilien zu investieren – einfach, sicher und sorgenfrei. Statt Bauträgern Geld zu leihen, werden Sie Miteigentümer von Immobilien. Dadurch wächst Ihre Investition, wenn der Wert der jeweiligen Immobilie steigt.
Was ist InvestBay und wie funktioniert es?
Bei InvestBay investieren Sie mithilfe des sogenannten Crowd-ownings, einer modernen Form des Miteigentums an Immobilien. Das bedeutet, dass Sie keine Anleihe kaufen, sondern einen realen Anteil an den Erträgen aus der Immobilie. Sie erhalten Erträge sowohl aus der Vermietung als auch aus der Wertsteigerung beim Verkauf – ohne dass Sie Mieter suchen, sich um Reparaturen oder Steuern kümmern müssen. All das erledigen wir für Sie.
Lesetipp: Wie InvestBay Geld auszahlt
Warum entscheiden sich Menschen für Crowd-owning?
- Ihre Investition ist durch reale Vermögenswerte – eine physische Immobilie – unterlegt.
- Sie sind kein Gläubiger, sondern Miteigentümer.
- Sie teilen die Gewinne aus dem Preisanstieg der Immobilie, nicht nur einen festen Zins wie bei Anleihen.
- Transparenz, tschechisches Umfeld, Unterstützung auf Tschechisch und null operativer Aufwand.
Erträge aus Vermietung und Verkauf ohne operativen Aufwand
Jede Immobilie generiert Mieteinnahmen, die regelmäßig auf Ihrem Konto eingehen. Nach einigen Jahren wird die Immobilie verkauft – und den Gewinn aus ihrer Wertsteigerung teilen Sie sich mit den übrigen Miteigentümern.
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Beginnen können Sie bereits ab 2500 Kč, der gesamte Prozess läuft online und alles findet auf Tschechisch statt. Sie haben Zugang zu detaillierten Informationen über jede Investition, einschließlich Renditerechner, Übersicht der Abstimmungen der Investoren und Zahlungshistorie.
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Häufig gefragt
Wie funktioniert eine Anleihe?
Eine Anleihe ist ein Wertpapier, mit dem Sie einem Unternehmen oder Staat Geld leihen. Nach einer bestimmten Zeit zahlt Ihnen der Schuldner den Kapitalbetrag zurück und zahlt Ihnen zusätzlich einen Zins. Sie sind nicht Eigentümer des Unternehmens oder der Immobilie, Sie sind lediglich dessen Gläubiger.
Wie riskant sind Anleihen?
Das hängt vom Emittenten ab. Staatsanleihen der Tschechischen Republik sind in der Regel sehr sicher, Unternehmensanleihen (z. B. von Bauträgern) können eine höhere Rendite, aber auch ein höheres Risiko mit sich bringen – einschließlich des Verlusts der Investition, falls das Unternehmen insolvent wird.
Wo kann man Anleihen der Tschechischen Republik kaufen?
Sie können sie kaufen über:
- einen Wertpapierhändler (z. B. Fio, Patria),
- spezialisierte Plattformen (z. B. Euronext),
- eine Bank,
- direkt vom Emittenten (z. B. über die Websites von Bauträgern).
Wie verhalten sich Anleihen?
Ihr Wert reagiert auf die Zinssätze. Wenn die Zinssätze steigen, fällt der Preis älterer Anleihen (weil sie einen niedrigeren Zins haben). Außerdem sind sie fix – wenn der Preis der Immobilie oder des Unternehmens steigt, haben Sie davon keine höhere Rendite. Ihre Vergütung ist der im Voraus festgelegte Zins.
Wie viel kann ich mit Anleihen verdienen?
Üblicherweise 3–10 % pro Jahr. Je höher der Ertrag, desto höher das Risiko. Bei Staatsanleihen liegt der Ertrag meist bei etwa 4 %, bei risikoreicheren Unternehmensanleihen bei bis zu 10 %.
Kann man auch mit kleinem Kapital in Anleihen investieren?
Ja, manche Anleihen (vor allem Unternehmensanleihen) haben eine Mindesteinlage in der Größenordnung von einigen Tausend Kronen. Auf der Plattform InvestBay investieren Sie jedoch direkt in Vermögenswerte und beginnen bereits ab 2500 Kč – mit der Möglichkeit eines Wertzuwachses im Laufe der Zeit.
Was ist eine Staatsanleihe?
Eine Staatsanleihe ist eine Möglichkeit, wie sich ein Staat Geld beschafft – und Sie haben die Möglichkeit, es ihm zu leihen. Das funktioniert ganz einfach: Sie überweisen dem Staat einen bestimmten Betrag, und er verspricht Ihnen dafür, ihn Ihnen in einigen Jahren zuzüglich Zinsen zurückzuzahlen. Dieser Zins ist Ihr Verdienst. Da es sich um einen Staat handelt (z. B. die Tschechische Republik), ist das Risiko minimal – ein Staat verschwindet nicht einfach so.
Für Einsteiger ist es das ideale Eingangstor in die Welt der Investitionen: klare Regeln, niedriges Risiko, vorhersehbarer Ertrag.
Wie investiert man in Staatsanleihen?
In Staatsanleihen können Sie recht einfach investieren – egal ob Sie Einsteiger oder erfahrener Anleger sind. Der häufigste Weg ist der Kauf über die Website des Finanzministeriums der Tschechischen Republik, das regelmäßig die sogenannten Dluhopisy Republiky (Anleihen der Republik) anbietet. Sie müssen sich nur registrieren, einen konkreten Anleihetyp auswählen (z. B. inflationsgeschützt oder festverzinslich) und die Zahlung vornehmen.
Eine weitere Möglichkeit ist der Kauf von Staatsanleihen am Sekundärmarkt über einen Wertpapierhändler oder eine Bank. Der Vorteil dieser Anleihen ist die Stabilität und das minimale Risiko – sie werden nämlich vom Staat garantiert. Der Nachteil ist in der Regel der niedrigere Ertrag, üblicherweise auf Höhe der Inflation.
Wow, das ist so ein großartiger Artikel, dass ich ihn sofort teilen muss.